DILAX Lab

Hier können Sie sich die bisherige Folgen on-Demand anschauen.

Nachhaltige Mobilität

Aufzeichnung vom DILAX Lab

Die mobile Stadt

Überall wachsen Städte – als Zentren von Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Gesundheitsversorgung, Sport und Bildung. Sie sind Lebensraum und Arbeitsort für immer mehr Menschen. Für Menschen, die in der Stadt wohnen und unterwegs sind sowie für Menschen, die aus dem Umland dorthin kommen. Das werden wir auch im „neuen Normal“ wieder erleben und es macht Mobilität zum Schlüssel für viele Qualitäten einer Stadt. Für die soziale und effiziente Nutzung des vorhandenen Raums, genauso wie für das Erreichen der Klimaschutzziele in Städten ist Mobilität entscheidend.

Dabei sein.

Hier klicken und das DILAX Lab anschauen. (Gespräch auf Englisch)

Strategien

für die resiliente Stadt.

Mobilität nachhaltig zu gestalten und zu steuern, ist für viele Kommunen und Regionen eine elementare Herausforderung.
Über Strategien für die nachhaltige Transformation von Mobilität im urbanen Raum wollen wir mit Suzanne Hoadley sprechen. Suzanne ist Senior Manager und Coordinator für Traffic Efficiency bei POLIS. Dieses Netzwerk vereint 67 europäische Städte und Regionen, darunter Baden-Württemberg und Berlin, Aarhus, London, Manchester und Wien, um gemeinsam innovative Technologien für den urbanen Verkehr und Transport zu entwickeln. Zugleich engagiert sich POLIS für seine Mitglieder in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Europäischen Union.

Was macht Mobilität nachhaltig – grundsätzlich und in einer COVID-19 Welt? Welche Strategien nutzen Städte, um den Verkehr effizient zu gestalten – vom Stadtzentrum bis zum Umland? Was tun Kommunen und Politik, Wirtschaft und Wissenschaft um nachhaltige Mobilität zu entwickeln? Welche Rolle spielen dabei Digitalisierung und Datenmanagement?

#ForBetterCities

Es ist klar, dass diese Aufgabe niemand allein bewältigen kann. Es brauchte viele Vordenker, Vorreiter und Vorbilder, um aus dem Verkehrsstress, wie wir ihn kannten, auszusteigen, umzusteigen und neu einzusteigen.
Deshalb suchen wir das Gespräch und den Austausch mit Kunden, Partnern und Stakeholdern. Wir bei DILAX unterstützen viele Verkehrsbetriebe und Kommunen in Europa und weltweit mit unseren Systemen und digitalen Plattformen dabei, öffentliche Mobilität attraktiv, anschlussfähig, multimodal und inklusiv zu entwickeln.

Einladung zum Austausch

und Weiterdenken

Wenn Sie Fragen oder Feedback haben freuen wir uns auf Ihre Email an webinar@dilax.com.

Designing Urban Spaces

Update for Cities

Webinar am 28. Januar 2021 um 14 Uhr

Stadt ist Zukunft. Für Milliarden Menschen weltweit. Sie leben und arbeiten in Städten und Ballungsräumen. Aber mit welchen Aussichten? In der Pandemie merken wir, wie wichtig der öffentliche Raum für unseren Alltag ist. Es fehlt Platz, um Abstand zu halten, Platz, um gern draußen zu sein. Können wir uns im Straßenraum sicher und gesund bewegen und begegnen?

Wie Menschen den städtischen Raum nutzen, kann man messen. Warum sie sich so verhalten, das kann man fragen. Die Analyse dieser Daten ist wegweisend für den Wandel zur resilienten Stadt. Das ist unser Thema im DILAX Lab mit Jeff Risom, Chief Innovation Officer bei Gehl, Kopenhagen. Die Stadtplaner aus Kopenhagen sind weltweit gefragt, wenn Städte sich verändern wollen.

Zur Aufzeichnung

Hier klicken, um die Aufzeichnung des DILAX Lab vom 28. Januar 2021 anzusehen.

Jeff Risom ist Spezialist für die Stadtentwicklung mit Daten. Er und seine Kollegen nutzen Big Data und Thick Data, um lebendige Quartiere für Menschen zu gestalten. Creating Cities for people ist seit über 30 Jahren die Mission von Gehl. Die dänischen Consultants für Stadtentwicklung haben in etwa 300 Städten weltweit für Projekte Daten gesammelt, ausgewertet und damit gearbeitet. Mit dem Life Data Protocoll haben sie einen Open Source Standard zur Datenerfassung von Stadtleben definiert.

Natürlich gibt es viele Dimensionen, in denen Städte sich verändern wollen: Fragen der Mobilität, der Sicherheit, der Aufenthaltsqualität, der Versorgung, des Klimaschutzes, der Kultur und Unterhaltung, der Umwelt, Bildung und Gesundheit. Die 15 Minuten Stadt ist ein Konzept, das all diese Aspekte verbindet.

#ForBetterCities

Wir wollen im Gespräch mit Jeff Risom erforschen, was die Aufenthaltsqualität eines Platzes ausmacht, wie prägend der öffentliche Raum für eine Nachbarschaft ist, welche Anschlüsse an urbane Mobilität gebraucht werden, was die Zukunft der Shoppingstraßen ist. Und auch die Frage: Warum ist das Zählen im öffentlichen Raum mittlerweile eine regelmäßige Datenquelle für #bettercities?

Echtzeitdaten im ÖPNV

10. Dezember 2020

30 Minuten Wissensvorsprung

10. Dezember 2020

Dass Daten die digitale Transformation vorantreiben, ist klar. Dass Mobilität 4.0 Daten braucht, also auch. Im ÖPNV werden tagtäglich viele Daten produziert und gesammelt. Doch die Verarbeitung und Auswertung der Daten ist noch nicht weit fortgeschritten. Braucht es da wirklich noch mehr Daten? Echtzeitdaten? Aktuell werden sie viel diskutiert. Wir wollen uns einmischen in die Debatte, denn wir arbeiten mit unserer Software DILAX Citisense schon sehr lange genau an dieser Schnittstelle: von analogen Verkehrsbetrieben zu digitalen Mobilitätsdiensten.

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DILAX Lab vom 10. Dezember 2020. Jetzt Aufzeichnung ansehen

Dazu werden gleich zwei Experten im DILAX Lab ins Gespräch kommen. Jan Nicklisch verantwortet und prägt seit neun Jahren die Software-Entwicklung bei DILAX. Er betreut über 150 Kundensysteme zur Datenverarbeitung mit seinem Team bei DILAX. Die Option, AFZ-Daten in Echtzeit zu nutzen, gibt es schon lange, doch erst seit dem Frühjahr steigt die Nachfrage enorm. So haben Jan und sein Team schon einige Use Cases bei Mobility-Kunden bearbeitet und realisiert. Und das gilt auch für Julia Beumer, die auf Vertriebsseite Anfragen und Bedürfnisse zu Echtzeitdaten im ÖPNV gut kennt und in Projekte übersetzt.

Welche Vorteile bringen Live Occupancy Daten dem ÖPNV und seinen Kunden?

Echtzeitdaten bringen eine andere Qualität in die Datenanalyse. Zum einen für die operative Arbeit des ÖPNV, zum anderen für das Service-Angebot des ÖPNV. Denn gerade die Daten der Automatischen Fahrgastzählung in Echtzeit (Live Occupancy) sind auch für die Kunden der Verkehrsbetriebe eine wertvolle, wegweisende Information. Sie helfen bei der Entscheidung, wann jemand einsteigt oder nicht. Oder auch wie schnell die Fahrgäste am Bahnsteig wechseln, wenn sie vor Einfahrt schon anzeigen, welche Abteile weniger voll sind.

#ForBetterCities

Paradoxerweise braucht es für gute Prognosen zur Auslastung der Linien neben den Echtzeitdaten auch die Auslastungs-Daten aus der Vergangenheit. In diesen Daten aus der Gegenwart und Vergangenheit steckt auch der Schlüssel für die Verknüpfung der Busse und Bahnen mit On-Demand-Services wie Ridesharing and Pooling.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Es ist noch nicht Plug & Play, dafür ist die Einführung eine AFZ-Systems zu komplex. Anhand von Praxisbeispielen werden im DILAX Lab auch die Schwierigkeiten und Hürden zur Sprache kommen, die Echtzeitdaten-Sammlung und -Auswertung mit sich bringen. Denn es braucht zuerst Hardware, dann qualifiziertes Personal und dann entsteht ein großer Mehrwert für die operative und strategische Arbeit des ÖPNV.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. Ihre Fragen dazu sind jetzt schon willkommen. Schreiben Sie gern, was Sie wissen möchten an: webinar@dilax.com

Digitale Revolution im ÖPNV

26. November 2020

Daten klug nutzen

26. November 2020, 14 Uhr, im Webinar

Während in anderen Branchen die digitale Revolution schon vorbei ist, scheint sie im Öffentlichen Nahverkehr gerade erst zu beginnen. Das liegt nicht daran, dass es zu wenig Daten im ÖPNV gibt. Im Gegenteil, es gibt viele Datenquellen, schon lange wie AFZ-Daten und Fahrplandaten und Mobilfunkdaten. Dazu noch weitere neue, z.B. WLAN, Bluetooth und Apps. Nur genutzt werden sie viel zu wenig. Das mFund Projekt Mobile Data Fusion des Bundesverkehrsministeriums will das ändern.

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DILAX Lab vom 26. November 2020. Jetzt Aufzeichnung ansehen

Seit zwei Jahren leitet Dr. Antje-Mareike Dietrich dieses Forschungsprojekt, dessen ausführlicher Titel lautet: Ermittlung der Fahrgastnachfrage aus AFZS-, WLAN-, Bluetooth- und Verbindungsdaten (Mobile Data Fusion). Ziel des Projekts ist es, zu wissen und zu verstehen, wie Kunden Bus und Bahn fahren, wann sie einsteigen, wo sie umsteigen, wie sie ankommen. Eine wichtige Antwort der fusionierten Datenquellen soll die OD-Matrix (Quelle-Ziel-Verflechtungen) sein.

Was wollen die Kunden des ÖPNV? Und wie lange dauert es, bis sie das bekommen?

Aber auch zum Kundenverhalten wollen die forschenden Partner am Ende mehr wissen: wie häufig nutzt jemand den ÖPNV, wie verschieden sind die Wege, unter welchen Bedingungen wird es wo genau voll? Denn klar ist, die Antworten lassen sich in den verschiedenen Datenquellen finden. Aber gemeinsam werden sie noch aussagekräftiger.

Der Nordhessische VerkehrsVerbund NVV steht als Projektpartner für die Praxis bereit: mit Testlinien und Testhaltestellen für das neue Verfahren. Und getestet wird auch schon kräftig mit den verschiedensten Prämissen.

Eine große Hürde dieses Vorhabens ist die Frage des Datenschutzes. Die kann nicht erst am Ende des Projekts beantwortet werden, sondern musste von Anfang an mitgedacht werden. Eines der ersten Ergebnisse war deshalb „Privacy by Design“, ein Datenschutzkonzept, das die DSGVO in jedem Detail erfüllt.

#ForBetterMobility

Im DILAX Lab reden wir mit Dr. Antje-Mareike Dietrich über ihre Forschungsarbeit. Wir wollen wissen, wie gut das neue Datenauswertungsverfahren schon funktioniert, wie genau Daten die Verkehrsbetriebe dazu bringen, schneller und besser zu handeln? Denn klar ist, der ÖPNV braucht im Sturm der Veränderung unserer Mobilität schon jetzt neue, attraktive Antworten.

Einladung zum Mitdenken und Mitmachen

Das DILAX Lab dauert 30 Minuten. Wenn Sie Fragen haben, die wir im DILAX Lab erforschen sollten, dann schreiben Sie uns gern, was Sie wissen möchten, an webinar@dilax.com

Megatrend ÖPNV

10. November 2020

Zukunftsfragen

10. November 2020, 14 Uhr Antworten im Webinar

Auf der ganzen Welt herrscht gerade der Ausnahmezustand: die Cornona-Pandemie erschüttert unseren Alltag. Wir fahren nicht mehr in den Urlaub, wir arbeiten zu Hause statt im Büro. Wir vermeiden öffentlichen Räume und soziale Kontakte. Das hat schwere Folgen für den ÖPNV, es fehlen Mitfahrende: Touristen, Schüler und Studierende, Berufstätige, die zur Arbeit fahren, Kunden besuchen, Konferenzen veranstalten, Shopper, Sportler und Cineasten. In manchen Ländern sind die Fahrgastzahlen dramatisch eingebrochen, in anderen halten sie sich noch bei 60% bis 70% des Vorjahres.

Inmitten dieser Krise hat das Hamburger Zukunftsinstitut den Mobility Report 2021 veröffentlicht. Der Autor, Dr. Stefan Carsten, untersucht darin hochaktuell, welche Auswirkungen Corona jetzt schon auf die Mobilität im urbanen Raum hat. Und was das für die Zukunft des ÖPNV heißt.

Dabei sein

DILAX Lab am 10. November, 14 Uhr. Jetzt Aufzeichnung ansehen

Neue Ideen

für mehr ÖPNV

Vor allem zwei Trends sprechen dafür, dass die Städte und Kommunen in Zukunft mehr ÖPNV brauchen als weniger:

Road Diet:

Dieser Trend bezeichnet das Ende der automobilen Stadt, wie es in Barcelona, Sydney, Paris und Wien schon fortgeschritten zu erleben ist. Deutsche Städte wie Berlin, München und Hamburg haben noch Startschwierigkeiten, aber auch in vielen Kleinstädten gibt es Projekte und Initiative, die die Stadt für Menschen statt für Autos öffnen wollen.

Healthy Mobility:

In der ersten Welle der Coronakrise wurde sehr vielen Menschen bewusst, was es heißt, sich bewegen zu können. Es ist existenziell bedeutend. Dieses Bedürfnis bleibt stark und braucht saubere Luft zum Atmen und freie Straßen, die sicher zu begehen und auf dem Rad zu befahren sind. Busse und Bahnen sind Teil dieser neuen, aktiven Mobilität.

#ForbetterMobility

Wir wollen uns mit Dr. Stefan Carsten über die Zukunft der Mobilität unterhalten und ihm viele Fragen dazu stellen. Denn er forscht als Mobilitätsexperte und Urbanist schon seit über zwanzig Jahren zu diesem Thema. Und er weiß, dass es nicht die eine Zukunft gibt, sondern viel Zukunft: Zukünfte. Wir haben die Chance, sie gemeinsam zu gestalten.

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