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Donnerstag, 25. November 2021

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Train stations reimagined

Reine Zukunftsmusik?

Auf dem Heimweg vom Büro den Wochenendeinkauf noch schnell online erledigen und die Einkäufe per QR Code bequem aus einem Schließfach am Bahnhof holen. Zum Regionalzug geht‘s mit dem E-Bike, bei Ankunft findet sich im Fahrradparkhaus direkt ein freier Platz mit Ladestation. Gerade angekommen in einer fremden Stadt? Durch ein intuitives Wegeleitsystem ist der richtige Ausgang nicht zu verfehlen und das vom Zug aus bestellte Ride Sharing Angebot steht auch schon bereit.

Solche Szenarien sind wohl in den meisten Bahnhöfen Europas noch Zukunftsmusik - vielleicht kann man sogar sagen: in den meisten Bahnhöfen der Welt. Stattdessen: Pendler:innen, die schnell noch das Gleis wechseln, um den Anschlusszug nicht zu verpassen. Tourist:innen oder Tagesbesucher:innen, die sich durch mangelnde Beschilderung und Wegeleitung kaum zurechtfinden, eine kratzige Lautsprecherstimme macht schwer verständliche Ansagen. Wenn der Zug ausfällt, ist der Bahnsteig schnell voll, attraktive Wartemöglichkeiten fehlen. Zwar tragen viele Bahnhöfe heute den Beinamen „Einkaufsbahnhof“, die Dinge des täglichen Bedarfs jedoch sind damit nicht gemeint.

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Hier können Sie sich das DILAX Lab vom 25. November 2021 ansehen. (Das Webinar findet auf Englisch statt)

Welche Mehrwerte können Bahnhöfe noch bieten?

So soll es nicht bleiben, findet Alice Lunardon. Sie ist Architektin, macht ihren PhD in Architecture and Urban Planning an der TUM München und arbeitet als Business Development Managerin am EIT Urban Mobility, einer europäischen Agentur, die sich mit städtischer Mobilität und öffentlichem Raum beschäftigt. „Bahnhöfe sollen den Menschen, die sie nutzen, einen Mehrwert bieten“, sagt Alice Lunardon. Wie genau kann dieser Mehrwert aussehen, jenseits von Ein- und Umsteigen? Alice sieht viele Anknüpfungspunkte, von vernetzten Mobilitätsangeboten bis hin zu Services und Angeboten wie Supermärkten, Fitnessstudios, Kindertagesstätten, Fahrradreparaturstationen. Eine europäische Initiative fördert Projekte in mehreren Städten, die es der jeweiligen Stadt erlauben, unterschiedliche Angebote in einer Testphase anzubieten und diejenigen Angebote dauerhaft zu implementieren, die sich als erfolgreich und nützlich erweisen.

Mit lokalen Daten die Bedürfnisse erkennen

Ganz genau messen, welche Angebote wie genutzt werden, wie Menschen den Bahnhof, die Mobilitätsangebote und weitere Services nutzen, das geht am besten mit lokalen Daten. Romina Lecherbauer ist Sales Managerin bei DILAX und Expertin für die Möglichkeiten, die sich in solchen Datenanalysen verbergen.

Im DILAX Lab am 25. November 2021 um 14 Uhr spricht Julia Beumer, Head of Sales Solution Business bei DILAX mit Alice Lunardon und Romina Lecherbauer über die Vision vom Bahnhof der Zukunft und über die Potenziale der datengestützten Entwicklung neuer Modelle. Hier können Sie sich zum Livestream anmelden. Alle angemeldeten Teilnehmer:innen erhalten nach dem Livestream einen Link zur Aufzeichnung.

Diskutieren Sie mit!

Melden Sie sich jetzt an und nehmen Sie am 25. November um 14 Uhr live an der Diskussion mit den Expert:innen teil. Wenn Sie Fragen oder Feedback haben freuen wir uns auf Ihre E-Mail an: webinar@dilax.com.

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