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Donnerstag, 26. August 2021

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Mobilitätsgewohnheiten verändern

Zwischen Klimaschutz und Pendelverkehr

Angesichts des neuen IPCC Berichts bleibt die Frage, wie kann urbane Mobilität nachhaltig gestaltet werden, hochaktuell. Zwischen Klimaschutz, Pendlerverkehr und Anbindung von Randgebieten suchen Städte weltweit smarte Lösungen: das heißt, Mobilität die vernetzt, digitalisiert, datengetrieben ist. Doch was bedeutet das für den mobilen Alltag ihrer Bürger:innen? Wie wirken sich smarte Strategien auf das tägliche urbane Leben aus? An welchen KPIs und Meilensteinen wird die Veränderung messbar?

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14 Städte, neun Länder, viele Strategien

Die Studie „Die Stadt von morgen: Herausforderungen und Lösungsansätze für eine nachhaltige urbane Mobilität“ untersucht Verkehrskonzepte aus 14 Städten in Europa und Asien. Sie ist in Zusammenarbeit des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, kurz DLR, mit der Stadt Köln entstanden. Die Metropole in Nordrhein-Westfalen will sich bis 2035 zur smarten Stadt entwickeln und setzt dabei auf vernetzte Mobilität und den Ausbau des ÖPNV-Angebots.

Die Expertinnen

Im DILAX Lab am 26. August sind Dr. Kerstin Stark und Dr. Julia Schuppan, zu Gast, die als Research Associates beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt an der Studie mitgeschrieben haben. Dr. Kerstin Stark ist Soziologin und Mitgründerin von Changing Cities. Die NGO setzt sich für lebenswerte Städte ein, vor allem für Verkehrsalternativen zum motorisierten Individualverkehr. Dr. Julia Schuppan ist ebenfalls Soziologin, und seit zwei Jahren beim DLR. Auch ihr Forschungsschwerpunkt ist Mobilität. In ihrer Doktorarbeit untersuchte sie, wie sich das Mobilitätsverhalten im Laufe eines Berufslebens wandelt.

Konzepte von Peking bis Mannheim

Die in der Studie evaluierten Verkehrskonzepte sind so unterschiedlich, wie die Länder, aus denen sie stammen. In Peking eröffnete Ende Mai 2019 ein 6,5km langer Fahrrad-Highway zwischen einem Wohnquartier und dem Software Park Shangdi, auf dem nun täglich zwischen 4.000 und 6.000 Menschen fahren. Auch Rotterdam setzt auf Radschnellwege. Mannheim testet Elektrobusse mit induktiver Ladetechnologie und Lüttich, dessen Busnetz 40% des städtischen Verkehrsaufkommens abdeckte, baut eine neue Tram-Infrastruktur auf.

Diskutieren Sie mit

Lokale Gegebenheiten beeinflussen den Modal Split und wirken sich auch auf die Barrierefreiheit des ÖPNV aus. Welche Lösungsansätze die verschiedenen Städten entwickelten, wie kulturelle und politische Strukturen das Planungsverhalten beeinflussen, und ob Mobilitätsplaner:innen schon die richtigen Fragen stellen, das erfahren Sie in unserem DILAX Lab am Donnerstag, den 26. August. 14 Uhr. Hier können Sie sich anmelden, um am Livestream und der Diskussion mit den Expertinnen teilzunehmen.

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