Echtzeit-Infos zur Auslastung von Bussen und Bahnen mit DILAX Live Occupancy Monitoring

Volle Busse und Bahnen? Das war noch nie schön für Fahrgäste. Jetzt ist es unvorstellbar. Die Pandemie verändert vieles, auch unsere Vorstellung davon, wie wir unterwegs sein wollen. Am besten mit Mindestabstand, Mundschutz und Frischluft. Fahrgäste möchten in Busse und Bahnen einsteigen, in denen es genug Platz für alle gibt. Das ist nicht nur eine Frage des Angebots, sondern genauso entscheidend ist die Information: Wie voll wird der nächste Bus, die nächste Bahn sein? Dafür bietet DILAX schon lange eine technologische Lösung, die absolut genau und zuverlässig funktioniert. In dieser kritischen Situation zeigt sich die Leistungsfähigkeit unserer Lösung DILAX Automatische Fahrgastzählung (AFZ) in Echtzeit besonders gut.

Die Corona-Pandemie führte zu einem deutlichen Rückgang in der Nutzung des ÖPNV. Manche sind aufs Rad umgestiegen, andere fahren wieder Auto und viele sind im Home-Office, also fahren gar nicht durch die Stadt und Region. Auch Touristen fehlen, die zur Stadterkundung den ÖPNV nutzen.

Das kann und wird nicht die Zukunft sein. Denn die Pandemie wird ein Ende haben. Doch der ÖPNV ist und bleibt die zentrale Form der Mobilität im urbanen Raum. Nur mit einem starken ÖPNV als Teil der #Verkehrswende können Städte die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 erreichen. Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass die Menschen wieder gern einsteigen, weil sie sich sicher dabei fühlen. Und, dass noch mehr Menschen die Angebote des Öffentlichen Nahverkehrs gern nutzen.

Wenn aus Informationen Vertrauen wird

Sicherheitsbedürfnisse lassen sich nicht durch Versprechen beantworten, sondern durch Fakten. Daten sind Fakten. Die Frage: Wie voll ist die nächste U-Bahn? beantworten AFZ-Daten in Echtzeit. Diese Information hilft Kunden bei der Entscheidung, ob sie jetzt fahren oder später, ob sie laufen oder warten?

Wenn AFZ- Sensoren an jeder Tür installiert sind, zählen sie absolut genau und zuverlässig alle Fahrgäste, die einstiegen und aussteigen. Das sind heute wertvolle Informationen – nicht nur für die Verkehrsbetriebe und Verkehrsverbünde, sondern auch für ihre Fahrgäste. Diese Daten lassen sich über Schnittstellen in Kunden-Apps und Routenplanern verwenden, um etwa mit einem Ampelsystem anzuzeigen: der nächste Bus ist leer, halb voll oder voll.

AFZ in Echtzeit

funktioniert richtig gut!

Die AFZ in Echtzeit bieten wir als DILAX unseren Kunden schon seit mehreren Jahren an. Wir haben intensiv Erfahrungen in verschiedenen Projekten bei Auftraggebern in der Schweiz, in Schweden, Frankreich, Deutschland und Kanada gesammelt, um die Echtzeitmessung mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit über eine gesamte Flotte einzurichten und zu betreiben. Dieses Know-how macht sich jetzt in der Pandemie sehr bezahlt. Wir können diese Projekte exzellent planen, vorbereiten und umsetzen.

Wegweisende Daten im ÖPNV

für jede Fahrt durch die Stadt

Die Zähldaten können nicht nur die aktuelle Auslastung genau jetzt an der Haltestelle X anzeigen, sondern auch auf der Strecke, sogar Abschnittsweise, wenn auch an den Übergängen innerhalb der Waggons Sensoren installiert sind. Denn die Anzahl der belegten Sitzplätze und verfügbaren Stehplätze verändert sich an jeder Haltestelle und auch zwischen den Haltestellen. Passagiere wandern durch die Abteile auf der Suche nach Abstand, nach Freiraum, nach der Tür, die sie am schnellsten zum Ausgang bringt.

Mit Machine-Learning und KI können aus den gesammelten Daten sogar Prognosen zur Auslastung für die Strecke ermittelt werden. Damit schätzen Fahrgäste schon im Vorfeld besser ein, ob der Zug oder Bus, den sie in 30 Minuten nehmen wollen, immer noch so voll sein wird wie er gerade zehn Haltestellen weit weg ist?

Wenn aus Daten Qualität wird

Nach demselben Prinzip können mit DILAX Live Occupancy Monitoring auch die Passagierfrequenzen am Bahnsteig und an der Haltestelle in Echtzeit ermittelt und angezeigt werden. Schließlich trägt auch das dazu bei, vorausschauend den Bedarf zu erkennen, zu planen und zu begegnen. Durch besseren und durch mehr Service.
AFZ-Daten in Echtzeit bringen auch dem Verkehrsbetrieb eine neue Informationsqualität. Die Zähldaten werden genauer und die Reaktionsfähigkeit auf akuten Bedarf und wachsende Nachfragen wird schneller. Diese neue Menge an AFZ-Daten ist ein wertvoller Rohstoff für Business-Intelligence im Öffentlichen Nahverkehr. In Verbindung mit anderen Datenquellen, wie Ticketverkäufen, Wetter, Ferienkalendern und Events, bringen sie neue Erkenntnisse zur Nutzung des Angebots sowie neue Ideen, die das Einsteigen #besserweiter machen.

Jeder Fahrgast zählt – und zahlt

in Vertrauen investieren

Wie viele Fahrgäste heute und morgen wieder in Busse und Bahnen einsteigen, ist absolut entscheidend. Zuerst und vor allem, damit die Wirtschaftlichkeit des ÖPNV gesichert bleibt. Zum anderen, damit notwendige Investitionen in einen modernen ÖPNV von den Städten und Gemeinden nicht vertagt werden. Die Fakten zum Ansteckungsrisiko in Bussen und Bahnen sind das eine. Es ist zum Glück laut verschiedener Studien aus Frankreich, Deutschland und den USA gering. Dennoch bleiben die Fahrgäste weg aus Sorge vor einer Ansteckung mit Sars-CoV-2.

Da ist noch Platz für eine gute Fahrt

Diese Verunsicherung kann nur durch Vertrauen abgebaut werden. Vertrauen entsteht durch Transparenz, Information und echte Veränderung. Transparenz macht nachvollziehbar, was mein Verkehrsbetrieb tut, um den Sicherheitsabstand zu ermöglichen und keine zu vollen Fahrzeuge mehr fahren zu lassen. Information sind Angaben nach dem Ampelprinzip für meine Reiseplanung: wie voll ist der nächste Bus, die nächste U-Bahn? Das beides zusammen, die Ausstattung mit Sensoren und das Anzeigen der Auslastung in Echtzeit ist eine sichtbare und spürbare Veränderung. Im Idealfall finde ich immer einen freien Platz, wenn ich einsteige. Und das nicht nur während der Pandemie sondern auch danach.

Benefits

Das macht Echtzeit-Infos zur ÖPNV-Auslastung wertvoll für alle:

  • unterstützen Social Distancing: verantwortungsvoller Service – zum Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitern
  • stärken die Kundenbeziehung: Daten helfen bei der Entscheidung mit den Öffentlichen zu fahren: wird es voll sein?
  • verbessern die Bilanz: jeder Fahrgast zählt - im Finanzbudget
  • helfen Planungsziele zu erfüllen: Transportsicherheit gewährleisten und CO2-Reduktion unterstützen
  • erhöhen die Informationsqualität: Einfachere Fahrtplanung - wann fahre ich wo lang?
  • höchste Genauigkeit der automatischen Fahrgastzählung: reale Zählung ohne Hochrechnung
  • ermöglichen Agilität: wo und wann wird ad hoc Verstärkung im Angebot gebraucht?
  • optimieren Anschlussfähigkeit: durch Datennutzung für MaaS

Menschen bewegen

braucht Vertrauen

McKinsey: Restoring public transit amid COVID 19 (June 2020)

"Öffentliche Verkehrsbetriebe benötigen außerdem eine Technologie, um die Auslastung ständig zu überwachen und die Fahrpläne zu planen. Und sie müssen ihre Mitarbeiter schützen. Auch die Fahrgäste werden eine entscheidende Rolle dabei spielen, die öffentlichen Verkehrsmittel durch Anpassung ihrer Reisegewohnheiten und ihres Verhaltens wieder auf den neuesten Stand zu bringen."
https://www.mckinsey.com/~/media/McKinsey/Industries/Travel%20Transport%20and%20Logistics/Our%20Insights/Restoring%20public%20transit%20amid%20COVID%2019%20What%20European%20cities%20can%20learn%20from%20one%20another/Restoring-public-transit-amid-COVID-19-What-European-cities-can-learn-from-one-another-vF.pdf

Road Diet

Mobility-Trends 2021

"Road Diet markiert die Abkehr vom Leitbild der automobilen Stadt und die Einkehr von urbaner Lebensqualität zum Wohle aller: Städte wandeln autozentrierte Straßen und Parkplätze in öffentliche Räume der Mobilität um, der Straßen- und Parkraum für Autos wird reduziert, Radwege und Bürgersteige werden ausgebaut und gemeinsam mit dem öffentlichen Verkehr priorisiert. Dieser Trend ist durch die Coronapandemie stark beschleunigt worden."
https://onlineshop.zukunftsinstitut.de/shop/mobility-report-2021/

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