Passenger Flow mit DILAX

Wer unterwegs ist, will ankommen. Das gilt für einsame Wanderer genauso wie für Millionen Bewohner in Metropolen. Wir wollen uns nicht in die volle U-Bahn quetschen und lange warten müssen, wenn wir umsteigen. Am besten ist es, wenn alles fließt. Mit verschiedenen lokalen Daten können wir Bewegungsmuster von der Haustür bis zum Ziel analysieren, um Mobilität in den Städten flüssig zu machen: morgen, übermorgen und immer.

Früher gab es nur eine Stadt, die niemals schlief. Heute gibt es viele schlaflose Metropolen. Tag und Nacht unterwegs zu sein, ist typisch Stadt. Menschen gehen und fahren zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Uni, zu Konferenzen, zum Fußball, ins Theater, ins Krankenhaus, zum Festival, zu Freunden … es bilden sich Fahrgastströme, auf Englisch Passenger Flow.

Zu den Hauptverkehrszeiten wird es eng und langsam auf den Straßen und auf den Schienen. Wer Pech hat, kommt nicht weiter, nicht mit, verpasst den Anschluss, steht im Stau. Das ist anstrengend und ungesund für uns alle. Aber wie könnte es anders werden?

Neue Prioritäten

Gemeinsam besser unterwegs

Die Verkehrswende ist schon da, mit neuen Mobilitätsangeboten und kritischen Fragen zur Verkehrspolitik. Das Auto hat nicht automatisch Vorfahrt. Auch Fahrräder und Fußgänger brauchen Platz für ihre Wege. Hier ist der öffentliche Nahverkehr noch mal mehr gefragt, denn nur er kann die Beweglichkeit für Millionen Fahrgäste am Tag ökologisch, ökonomisch und sozial garantieren.

Strickmuster

für das Mobilitätsmanagement

Natürlich lieben wir Überraschungen, aber nicht im Öffentlichen Nahverkehr. Da wollen wir problemlos von A nach B und C kommen. Und zwar meistens auf dem selben Weg: direkt, ohne Umwege. Wir nehmen den kürzesten oder den schnellsten Weg. Wenn das viele so machen, entstehen Bewegungsmuster im urbanen Raum. Die sind sehr wertvoll, um zu verstehen, was ist und um herauszufinden, was werden kann.

Sie geben uns Aufschluss, wie viele Menschen auf welchen Wegen einsteigen in ein Verkehrsmittel, umsteigen und wieder aussteigen. Sie werden zur Grundlage für Hochrechnungen und Simulationen für neue Angebote. Etwa, welche Folgen haben zusätzliche Haltestellen, mehr Straßenbahnen auf der Strecke, eine neue Buslinie, eine veränderte Linienführung?

Urban Intelligence

braucht lokale Daten

Die Bewegungsmuster in einer Stadt zu erfassen und zu analysieren ist ein anspruchsvolles Projekt. Mittels OD-Matrix und komplexen Algorithmen kann unsere analytische Software Citisense für das strategische und operative Management von Mobilitätsanbietern wichtige Analysen und Reports zum Passenger Flow im gesamten Verkehrsnetz erstellen.

Wie entspannt komme ich morgens zur Arbeit?

Die Antwort auf diese Frage ist entscheidend für die Lebensqualität einer Stadt. Schon heute und sie wird es noch mehr. Das ist die größte Aufgabe für alle Mobilitätsanbieter und Verkehrsplaner in der Stadt. Je mehr wir über die Bewegungsmuster der Menschen wissen, um so besser können wir für sie planen. Dann sollte auch der Heimweg zur Hauptverkehrszeit entspannt und angenehm sein.

Warum muss ich immer Umsteigen auf dem Weg zum Flughafen?

Die Begründung mag noch so gut sein, für den Reisenden bleibt sie umständlich. Wie viele andere Verbindungen, die im Netz des urbanen Transits unzureichend bedient werden. Es muss uns gelingen, Mobilität nahtlos und anschlussfähig von der Haustür bis zum Ziel für alle Fahrgäste anzubieten. Passenger Flow ist der Wegweiser für gute Verknüpfungen und direkte Verbindungen.

Wieso erfahre ich nicht sofort, dass der Zug ausfällt?

Diese Kundenfrage ist alt, heute könnten wir sie endlich beantworten. Ganz persönlich direkt in der App der Fahrgäste und auf Bahnsteiganzeigen allgemein. Das ist nur eine von vielen weiteren Anwendungen, die sich aus der Analyse vieler lokaler Datenquellen ergeben, wie Fahrgastzahlen, Ticketdaten, Wifi-Tracking, Standortdaten, Wetter und Veranstaltungskalender.

Benefits

Wenn Sie in Passenger Flow investieren, investieren Sie in:

  • geprüfte Investmententscheidungen: Anhand der Bewegungsmuster in den Fahrgastströmen lässt sich gut erkennen und simulieren, wie Expansion Entlastung und Qualität ins Netz bringt.
  • mehr Produkt- und Serviceinnovation: Wer den Bedarf genau kennt, steuert ihn besser: mit neuen Strecken oder Linien, kurzen Taktungen, flexiblen Einheiten und in Kombination mit anderen neuen Mobilitätsangeboten auch multimodal.
  • hohe Kundenzufriedenheit: Wenn die Busse und Bahnen nicht nur pünktlich und zuverlässig sind, sondern auch Platz haben und alle direkt, schnell und staufrei überall ankommen, dann ist Nahverkehr attraktiv.
  • mehr Sicherheit unterwegs: Transparenz in der Kommunikation, entspannt auch zu Stoßzeiten und informiert rechtzeitig über alternative Routen, so dass sich Menschenströme schneller verteilen.
  • Umsatzplus: Wenn mehr Leute einsteigen, bezahlen auch mehr für die Fahrt.
  • starke Partnerschaften: Je mehr Daten in die Analyse eingehen, um so besser. Offene Daten-Plattformen mit verschiedensten Partnern sind für alle nützlich, vor allem für die Bürger der Stadt.

Warum ist das wichtig?

„Erfolgreicher Öffentlicher Nahverkehr ist entscheidend für jede CO2-Einsparungsstrategie im Verkehr. Um öffentliche Verkehrsangebote attraktiv und zur täglichen Wahl für Bewohner zu machen, müssen Städte das Angebot gut entwickeln und physische und kulturelle Hürden überwinden. Öffentlicher Nahverkehr in hoher Qualität ist zuverlässig, kommt oft, ist schnell komfortabel, zugänglich, angenehmen, erschwinglich, sicher und bedient überall Routen, wo Bedarf dafür ist."
C40 Cities Climate Leadership Group in „How to make public transport an attractive option in your city“

Die Stadt braucht Verkehr, das sind ihre Adern. Der Mensch möchte ankommen, direkt, sicher, schnell und bequem. Die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs ist entscheidend, um Menschen in der Stadt und rund um die Stadt zu bewegen, einzusteigen und vom Auto umzusteigen.

Mit DILAX können Sie den Passenger Flow in ihrem Netz messen und auswerten. Eine Reihe lokaler Datenquellen wird zur Grundlage für Entscheidungen über Investitionen, Expansionen, Produkte und Veränderungen, die bisher vor allem durch spekulative Vermutungen begründet wurden. Die fundierten Erkenntnisse zum Passenger Flow rechnen sich in jeder Hinsicht: für die Fahrgäste, für den Betreiber, für die Stadt.

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